Wir sind evangelisch in Rottenburg a. d. Laaber
Die Angebote der evangelischen Kirche sind für alle offen.
Seit Montag, den 1. Dezember 2025 ist die Pfarrstelle der Kirchengemeinde Rottenburg nicht mehr besetzt. Das Pfarrbüro ist weiterhin freitags von 8 – 12 Uhr erreichbar oder jederzeit per Mail unter pfarramt.rottenburg@elkb.de.
Für Bestattungsanfragen wenden Sie sich bitte ab sofort an Frau Germer vom Pfarrbüro der Christuskirche in Landshut unter der 0871-962 13 13 oder per Mail unter pfarramt.landshut-christuskirche@elkb.de.
Informationen und Berichte
Der erste Adventssonntag ist immer ein besonderer Gottesdienst für die Christen, denn da beginnt das neue Kirchenjahr, das auch in der Rottenburger Dreieinigkeitskirche mit dem Kirchenchor unter der Leitung von Angelika Rohrmeier und dem Lied „Macht hoch die Tür“ begrüßte.
Pfarrerin Veronika Mavridis erinnerte in der Predigt an das Matthäus-Evangelium, das den Einzug von Jesus in Jerusalem am 1. Advent erzählt. Und genau so sei heute auch der neue Kirchenvorstand in den Gottesdienst eingezogen, weil dies einen neuen Anfang bedeute. In den nächsten sechs Jahren warten viele Herausforderungen und Aufgaben für den neugewählten Kirchenvorstand und sie wünschte, dass alle ihre Fähigkeiten, Talente und ihre Persönlichkeit einbringen würden und bat auch die Gemeinde um Unterstützung. „Es sind herausfordernde Zeiten, auch in der Kirche. Aber auch eine spannende Zeit mit vielen Chancen. Wir warten auf das, was kommt, was vor uns liegt und können alles voller Zuversicht angehen“.
Vom Amt des bisherigen Kirchenvorstandes wurden nach 24 Jahren Zugehörigkeit Karin Buchner und nach 2 Jahren der Mitarbeit Ute Hanauer (beide Rohr) entpflichtet. Ihnen dankte Pfarrerin Mavridis für all die ehrenamtliche Zeit, die Ideen und für ihren Einsatz, den sie für die Kirchengemeinde eingebracht hatten. Mit den Worten des Apostel Paulus aus den Römerbriefen „niemandem etwas schuldig zu sein, außer einander zu lieben“ wurden die neu gewählten Kirchenvorsteherinnen gesegnet und mit der Bestätigung „Ja mit Gottes Hilfe“ verpflichtet. Dies sind Kim Engemann, Ruth Müller und Angela Spagert (Pfeffenhausen), Sascha Geiger (Hohenthann), Sandra Sesselmann-El Akaad (Unterlauterbach) und Dagmar von der Heiden (Schmatzhausen), Christiane Haupt-Schmid aus Rohr und Ingrid Helfer-Meindl aus Mallersdorf-Pfaffenberg mit den Mitgliedern des erweiterten Kirchenvorstands Ute Hanauer (Rohr) und Esther Wollenberg (Pfeffenhausen). Für den bisherigen Kirchenvorstand bedankten sich die beiden Vertrauensfrauen Sandra Sesselmann und Ruth Müller bei Pfarrerin Veronika Mavridis für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren mit einem Blumenstrauß.
Wahlergebnis der Kirchenvorstandswahl am 20. Oktober 2024
Am 20. Oktober 2024 fand die Kirchenvorstandswahl statt. Zehn Gemeindemitglieder der Kirchengemeinde Rottenburg hatten sich bereit erklärt, für dieses Amt zu kandidieren. Für die nächsten 6 Jahre der Amtsperiode wurden daraus als Kirchenvorsteher gewählt (in alphabetischer Reihenfolge):
- Kim Engemann aus Pfeffenhausen
- Sascha Geiger aus Hohenthann
- Ruth Müller aus Pfeffenhausen
- Sandra Sesselmann-El Akaad aus Unterlauterbach
- Angela Spagert aus Pfeffenhausen
- Dagmar von der Heiden aus Schmatzhausen
Die rechtliche Einspruchsfrist gilt bis zum 3. November 2024. Dann werden bis zum 13.11.24 aus den verbleibenden vier Kandidierenden noch zwei Kirchenvorstandsmitglieder berufen, zwei werden als Ersatzleute eingesetzt.
Nachtrag:
Am 8. November 2024 wurden zum Kirchenvorstand berufen:
- Christiane Haupt-Schmid aus Rohr
- Ingrid Helfer-Meindl aus Mallersdorf-Pfaffenberg
Im erweiterten Kirchenvorstand sind:
- Ute Hanauer aus Rohr
- Esther Wollenberg aus Pfeffenhausen/Niederhornbach
Am 1. Advent wird der bisher amtierende Kirchenvorstand verabschiedet und der neu gewählte Kirchenvorstand in sein Amt eingeführt und verpflichtet. Zu diesem feierlichen Gottesdienst am 1. Dezember 2024 um 10 Uhr laden wir herzlich ein.
Good Vibes für das Leben
Neun Jugendliche wurden in der Rottenburger Dreieinigkeitskirche konfirmiert
Seifenblasen am Eingang, ein Liegestuhl vor dem Altar und der Song „So Good“ aus dem Lautsprecher – das alles gab es am Sonntag beim Konfirmationsgottesdienst, der unter dem Motto „Good Vibes“ stand. Die evangelische Dreieinigkeitskirche mit Pfarrerin Veronika Mavridis, Religionspädagogin Sandra Sesselmann und Jugendbetreuerin Leonie Helfer gestalteten den Festakt in der Kirche sehr jugendgerecht. Musikalisch wurde er umrahmt von den „Singing ROLlers“ unter Leitung von Angelika Rohrmeier. Die Predigt wurde als Talk am Strand inszeniert, wo sich Pfarrerin Veronika Mavridis, Sandra Sesselmann und Leonie Helfer Gedanken über eine positive Grundstimmung für das Leben machten. Dazu gehören gute Beziehungen, Gespräche, das sich-getragen-und-verstanden-fühlen genauso wie Freunde, Familie und Zufriedenheit. „Füreinander dazusein – das ist es auch, was Jesus mit seinen Jüngern gelebt hat und die Liebe Gottes gepredigt habe“, so Pfarrerin Mavridis. In dem Wort „Good Vibes“ stecke sogar das englische Wort „Gott“ und stehe so für ein gutes, erfülltes Leben mit Gott, das nun nach der Taufe durch die Konfirmation erneuert werde.
In der Konfirmanden-Rüstzeit hatten sich die Jugendlichen intensiv mit ihrem Glauben, mit der Bibel und dem Gottesdienst beschäftigt. Besondere Höhepunkte waren die Gestaltung einer Tauffeier oder das gemeinsame Singen von Weihnachtsliedern im Eisstadion.
Zur Einsegnung der Konfirmanden wurden die neun Jugendlichen Alexander, Carolina, Emil, Johannes, Leon, Lucy, Nick, Valentina und Vincent nach vorne gerufen und von ihren Taufpaten begleitet und durch Handauflegen gesegnet. Ihre Konfirmationssprüche hatten die jungen Christen mit ebenso viel Bedacht ausgewählt, wie einst ihre Eltern ihren Namen, beispielsweise aus dem Markus-Evangelium: „Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt“.
Für den Kirchenvorstand richtete die Vertrauensfrau Ruth Müller die Worte an die jungen Konfirmanden und griff den Gedanken der Namensgebung auf. Der Name sei untrennbar mit ihnen verbunden – und auch Gott kenne jeden Namen denn in der Bibel heißt es im Buch Jesaja „Fürchte Dich nicht, ich habe Dich bei Deinem Namen gerufen. Du bist mein“.
„So wie jetzt unsere Namen Teil der Rottenburger Kirchengemeinde sind, weil wir als Pfarrerin hier arbeiten, im Kirchenvorstand, als Jugendbetreuerin oder im Kirchenchor mitwirken, so können auch Eure Namen eines Tages Teil der Kirchengeschichte sein, wenn Ihr Euch hier mit Euren Talenten einbringt“, lud Müller die jungen Konfirmanden ein, auch in Zukunft in der Kirchengemeinde mitzumachen und sich in das Gemeindeleben einzubringen. Zum Zeichen der Aufnahme in die Gemeinde erhielten die Konfirmanden die Urkunden und einen handgetöpferten Abendmahlsbecher, auf den der eigene Name geschrieben stand und der ein besonderes Erinnerungsstück im Leben bleiben wird. Mit dem Gospel „Freedom is coming“ wurden die konfirmierten Jugendlichen in die weltliche Feier der Konfirmation verabschiedet.
