Willkommen in der Dreieinigkeitskirche Rottenburg

Wir sind evangelisch in Rottenburg a. d. Laaber

Die Angebote der evangelischen Kirche sind für alle offen.


Seit Montag, den 1. Dezember 2025 ist die Pfarrstelle der Kirchengemeinde Rottenburg nicht mehr besetzt. Das Pfarrbüro ist weiterhin freitags von 8 – 12 Uhr erreichbar oder jederzeit per Mail unter pfarramt.rottenburg@elkb.de.


Für Bestattungsanfragen wenden Sie sich bitte ab sofort an Frau Germer vom Pfarrbüro der Christuskirche in Landshut unter der 0871-962 13 13 oder per Mail unter pfarramt.landshut-christuskirche@elkb.de.

 


 

Informationen und Berichte

Sich selbst etwas Gutes tun, das braucht man ab und an. Gerade in dieser herausfordernden Zeit mit all ihren Einschränkungen tut es so gut, sich zu verwöhnen. Ich übersehe das zuweilen, dass ich diese Verwöhnmomente brauche. Gerade, wenn viel zu tun ist, der Stresslevel so hoch liegt, dass ich gereizt und ungeduldig werde, mir mein Körper zuruft: Mach langsam! Atme mal durch.

„Ewigkeitssonntag“:
Zerbrochen - Der Tod eines Menschen lässt unsere Welt zerbrechen. Nichts ist mehr, wie es war. Der Mensch ist nicht mehr da.
Zerbrochen - So vieles, was fehlt. Da bleibt der Stuhl am Tisch leer. Da ist nicht mehr wie all die Jahre schon der Kaffee gekocht, wenn man zum Frühstück kommt. Da fehlt das herrliche Lachen, die Umarmung, der Gute-Nachtkuss, die guten Gespräche...Einfach so viel was fehlt.

„Durchhalten“, das ist eine Parole ich mir gerade ganz oft selber zuspreche. Je länger die Situation mit all den Einschränkungen dauert, desto mehr nervt es mich. Klar, ich weiß um die Notwendigen der Maßnahmen. Ich tue mein Bestes, die Gefahr einer Infizierung für andere und mich so gering weil möglich zu halten. Aber die Nähe zu den Menschen ist das, was mir zunehmend mehr fehlt. Das beginnt schon beim schlichten Händedruck. Wie gerne würde ich den ein oder anderen wie früher mal umarmen. So vieles ist anders als gewohnt.

„Aus jedem Tag das Beste zu machen, das ist die größte Kunst“, so ist vom amerikanischen Schriftsteller Henry David Thoreau überliefert. Zugegeben, im Moment mag das für manche eine Herausforderung sein. Aber wahre Kunst ist eben auch Arbeit. Der Satz von Thoreau mag Mut machen, all die Pinselstriche des Lebens, auch die dunklen und ungelenken als Teil des Lebenskunstwerkes zu betrachten. Das mag Motivation sein, das Beste aus jedem Tag zu machen. Diese Kunst mag auch Hoffnung schenken. Das Beste aus jedem Tag machen, dabei haben wir Hilfe: Gott ist bei uns und unterstützt uns.

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